Welcher Traum ist gemeint? Kurze Gedanken zu „Requiem for a Dream“

Requiem for a Dream ist einer der fürchterlichsten Filme aller Zeiten. Läuft der Abspann über die Leinwand, so wünscht man sich sich nichts mehr, als die claustophobische Enge der vier Kinowände verlassen zu können und Augen und Geist dem eben Gesehenen nie wieder aussetzen zu müssen. Zugleich ist Requiem for a Dream ohne jeden Zweifel ein Meisterwerk der Filmkunst. Die unfassbare Intensivität und Akteurszentriertheit der Kameraführung, das furchtbar rasende Pacing, mit die beeindruckensten Montagen der Filmhistorie. Aronofsky schafft es hier die Alleinstellungsmerkmale der Kunstform des Films nicht nur zu kennen, sondern sie gleichzeitig in neue Grenzen zu verpflanzen. Ein Film wie eine Sinfonie, „Lux Aeterna“ wabert immer irgendwo zwischen Vorder- und Hintergrund, am Ende ein Crescendo, […]

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A Quite Place (2018, J. Krasinski) KRITIK

A Quite Place – A Bad Film. 3.8 Sternchen im Letterboxd-Mittel? Nein, das scheint mir doch ganz und gar unverständlich. Klar, handwerklich ist das alles solide bis gut. Gute Kameraarbeit, gute Cinematografie, eine wie immer tolle Emily Blunt, bla bla bla. Abgesehen davon, dass man ähnliches über so ziemlich jeden Film eines unüberschaubar großen und stetig wachsenen Mount Everest von mittemäßiger Kinokunst berichten könnte, war „handwerklich gut gemacht“ noch nie ein Kompliment. Und es wird auch nie eines sein. Selbst die feige Kritik, die sich im Normalfall in dem Unwort „interessant“ äußerst, ist da noch Vorzuziehen. Ja, eine leichte Entnervtheit möchte der Verfasser dieser Kritik nicht verleugnen. Doch so sieht es nunmal aus: Mittelmäßigkeit nervt. […]

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Forrest Gump (1994, R: R. Zemeckis) KRITIK

Wie lachen mit ihm. Wir weinen mit ihm. Wir freuen uns mit ihm. Wir trauern mit ihm. Wohl kaum eine Filmfigur teilt ihren Lebens- und leidensweg mit einer dermaßen großen, entausiatischen Masse an Kinobegeisterten, wie der minder intelligente, aber – so vermittelt man uns hier zumindest – durchweg lebenkluge Forrest Gump. Zu Grundschulzeiten sitze ich mit meiner Mutter auf dem Sofa und sehe Ltd. Dan auf dem Mast dem Sturm trotzen. Bubbas Schrimpskochrezitation ist im Alter von 17 Jahren der kleinste gemeinsame Nenner auf den sich führeife Dude-Zitierer („ja…weißt du…das ist vielleicht…deine Meinung, Mann!“) und auf ewig verlorene Transformers-Fetischisten gleichermaßen einigen können. Und wenn man mit Mitte 20 mehr oder weniger verzweifelt in der Quarterlife Crisis […]

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